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Unter´m Pelz bewegt sich was - kunsttherapeutischer Leporello Workshop

Die Ausstellung „Unter´m Pelz bewegt sich was“ wurde von  Frauen und Männern mit Kindheitserfahrungen in BRD- und DDR-Heimen in Form von Bildern, Leporellos und einer Broschüre von Herbst 2015 bis Winter 2016 fertiggestellt.

Hierzu waren schwierige Prozesse des Erinnerns und kreativen Ausdrückens gefragt sowie eine gut begleitete Gruppenatmosphäre, in der das innere Stocken und die gegenseitige Hilfe als wichtige Findungserfahrungen dazugehörten.

Die Zusammenarbeit an zwei Workshop-Wochenenden in Höchst/Odenwald wurde von der Kunsttherapeutin Frau Dagmar Marth und der Künstlerin Frau Uta Schneider geleitet.

Es entstand bei den TeilnehmerInnen ein unterschiedlich langer, teils schmerzvoller Aufarbeitungsprozess der eigenen Heimzeit und ein Einordnen der Heimzeit in die eigene Lebensgeschichte.

Ein Höhepunkt war schließlich das eigene Leporello, das bei jedem in unterschiedlich langen Zeiten als persönliches Klappbuch entstanden war und jede/r in ihren/seinen Händen halten konnte.

Die Leporellos und zusätzlichen Bilder wurden schließlich mit der Broschüre zur beeindruckenden Ausstellungseröffnung in der Therapeutenkammer Berlin im April 2016 präsentiert und können als Ausstellung dort bis zum 30.07.2016 besucht werden.

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