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Theater- und Buchprojekt heim.weh von Thomas Nufer, basierend auf Aufzeichnungen von Regina Eppert

Regina Eppert, geboren am 25.03.1943, hat einen Teil ihrer Kindheit in der ehemaligen DDR verbracht. Mit "heim.weh" erhält der Leser/Zuschauer einen Einblick in die Erfahrungen ehemaliger Heimkinder und die drastischen Folgen der Heimerziehung. Das Projekt möchte die Öffentlichkeit sensibilisieren für das Schicksal ehemaliger Heimkinder und ihr durchlebtes Leid, den Verlust ihrer Kindheit und Jugend und die brutalen Erziehungsmethoden in den Heimen. Gleichzeitig dient es der Prävention für Fehlentwicklungen in der heutigen Heimerziehungspraxis.

Inhaltliche Grundlage des Projektes ist das authentische Schicksal des Mädchens Irene aus dem Vinzenzheim in Dortmund. Hautnah wird vermittelt, wie es sich anfühlt, ohne Schuld eingesperrt sein Leben fristen zu müssen, ausgebeutet von Kirche und Staat ohne Liebe und Verständnis.

Unter maßgeblicher Beteiligung des Autors und Regisseurs Thomas Nufer wird "heim.weh" als Buch veröffentlicht und im Mai 2015 in Münster uraufgeführt. Das Stück versteht sich als Impulsgeber für eine öffentliche Debatte.

 

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