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Leistungen des Fonds "Heimerziehung West"

Der „Fonds Heimerziehung West“ wurde zum 1. Januar 2012 eingerichtet. Er wird zu je einem Drittel von Bund, westdeutschen Bundesländern, den beiden großen christlichen Kirchen und ihren Wohlfahrtsverbänden sowie den Orden finanziert. 

Ehemaligen Heimkindern werden Hilfen und Unterstützungsleistungen bei heute noch bestehenden Folgeschäden und/oder bei Minderung von Rentenansprüchen zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um ein ergänzendes Hilfesystem. Es soll dazu beitragen, noch andauernde Folgeschäden aus der Heimunterbringung auszugleichen bzw. zu mildern. Das Hilfesystem des Fonds soll bestehende sozialrechtliche Versorgungssysteme ergänzen, sie jedoch nicht ersetzen.

Die Hilfen und Maßnahmen sind freiwillige Beiträge der Errichter des Fonds. Sie sollen zeigen, dass das erlittene Unrecht durch die Errichter des Fonds gesehen und anerkannt wird, wenn die Ansprüche der Betroffenen gegen die am Unrecht in der Heimerziehung beteiligten Institutionen und Personen nur schwer oder gar nicht durchgesetzt werden können. Ein Rechtsanspruch der Betroffenen auf Leistungen aus dem Fonds besteht jedoch nicht.

Die Schädigungen sind glaubhaft zu machen.

Zu den Errichtern des Fonds

Telefonische Anlaufstelle

Kontakt auch über die kostenfreie Telefonnummer

0800 1004900

 

Mo, Mi, Fr: 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Di, Do: 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Die Zeiten gelten nicht für Feiertage und am 24. und 31. Dezember.