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Leistungen des Fonds "Heimerziehung in der DDR"

Der Fonds „Heimerziehung in der DDR“ wurde zum 1. Juli 2012 eingerichtet. Der Bund und die ostdeutschen Länder sowie Berlin finanzieren jeweils die Hälfte der Fondsmittel.

Analog zum Fonds „Heimerziehung West“ werden ehemaligen DDR-Heimkindern Hilfen und Unterstützungsleistungen bei heute noch bestehenden Folgeschäden und/oder bei Minderung von Rentenansprüchen zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um ein ergänzendes Hilfesystem.
Es soll dazu beitragen, noch andauernde Folgeschäden aus der Heimunterbringung auszugleichen bzw. zu mildern.
Das Hilfesystem des Fonds soll bestehende sozialrechtliche Versorgungssysteme ergänzen, sie jedoch nicht ersetzen.

Die Hilfen und Unterstützungsleistungen des Fonds zeigen, dass das erlittene Unrecht durch die Errichter des Fonds gesehen und anerkannt wird, auch wenn die Ansprüche der Betroffenen gegen die am Unrecht in der Heimerziehung beteiligten Institutionen und Personen nur schwer oder gar nicht durchgesetzt werden können.

Ein Rechtsanspruch auf Leistungen aus dem Fonds besteht nicht.
Die Schädigungen sind glaubhaft zu machen.

Zu den Errichtern

Telefonische Anlaufstelle

Kontakt auch über die kostenfreie Telefonnummer

0800 1004900

 

Mo, Mi, Fr: 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Di, Do: 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Die Zeiten gelten nicht für Feiertage und am 24. und 31. Dezember.