Navigation und Service

Fonds "Heimerziehung in der DDR"

Die Angebote des Fonds „Heimerziehung in der DDR“ richten sich unabhängig von der Trägerschaft der Heimeinrichtung an ehemalige DDR-Heimkinder, die in den Jahren 1949 bis 1990 in einem Heim der Jugendhilfe oder einem Dauerheim für Säuglinge und Kleinkinder untergebracht waren und denen Unrecht und Leid zugefügt wurde, an dessen Folgeschäden sie heute noch leiden.

Ausgleichszahlungen werden gewährt, soweit für erbrachte Arbeitsleistungen während des Heimaufenthalts keine Beiträge in die Sozialversicherung der DDR gezahlt wurden oder geleistete Beiträge durch die Rentenversicherung nicht anerkannt wurden und es deshalb in Folge zu einer Minderung von Rentenansprüchen kommt.

Um Leistungen des Fonds "Heimerziehung in der DDR" in Anspruch nehmen zu können, war eine Anmeldung bei der zuständigen regionalen Anlauf- und Beratungsstelle bis zum 30. September 2014 erforderlich.

Zuständig ist grundsätzlich die regionale Anlauf- und Beratungsstelle in deren Einzugsgebiet eine Betroffene oder ein Betroffener seinen aktuellen Wohnsitz hat.

Sofern sich der Wohnsitz nicht in einem der ostdeutschen Ländern oder außerhalb der Bundesrepublik Deutschland befindet, ist die Anlauf- und Beratungsstelle des Landes zuständig, in dessen Territorium die erste Heimeinweisung durch das damals zuständige Jugendamt erfolgte.

Informationen zu Anlauf- und Beratungsstellen im jeweiligen Bundesland erhalten Sie über die Beratungssuche.

Telefonische Anlaufstelle

Kontakt auch über die kostenfreie Telefonnummer

0800 1004900

 

Mo, Mi, Fr: 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Di, Do: 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Die Zeiten gelten nicht für Feiertage und am 24. und 31. Dezember.